Film: „The truth lies in Rostock“

Donnerstag, 9.Oktober 18:30, 3001 Kino, Schanzenstraße 75

Im August 1992 griff ein Mob aus Anwohner_innen und Nazis vier Tage lang die „Zentrale Aufnahmestelle für Asylbewerber“ (ZaST) im Rostocker Stadtteil Lichtenhagen an. Begeisterte und applaudierende Deutsche machten aus dem brutalen Pogrom ein rassistisches Volksfest, auf dem sie weitgehend ungestört von der Polizei den Wahn eines „Deutschlands nur für Deutsche“ realisieren konnten. Es grenzt an ein Wunder, dass bei den Ausschreitungen niemand zu Tode gekommen ist. Der Dokumentarfilm „The truth lies in Rostock“ sorgte in der radikalen Linken für eine heiße Debatte um die Frage, in wieweit die rassistischen Übergriffe mit der „Wiedervereinigung“ Deutschlands und dem darauf folgenden nationalistischen Taumel zu tun hatten. Wir wollen den Film, der schockierende Originalbilder enthält, gemeinsam ansehen und danach diskutieren, was aus den damals geführten Debatten heute für die radikale Linke gelernt werden kann.

gezeigt von souslaplage

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Eine Antwort zu Film: „The truth lies in Rostock“

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